Teflon besteht aus PTFE, welches zur Gruppe der PFAS gehört. Grundsätzlich ist die Unterscheidung zwischen dem eingetragenen Markennamen, dem Material und der chemischen Stoffgruppe wichtig.
Teflon ist ein Markenname der Firma Chemours (ehemals DuPont). Das dahinterstehende Material ist der Kunststoff PTFE (Polytetrafluorethylen).
Chemisch gehört PTFE zur Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS). Innerhalb dieser Stofffamilie nehmen Fluorpolymere jedoch eine Sonderstellung ein. Sie sind hochmolekular, wasserunlöslich und chemisch äußerst stabil. Damit unterscheiden sie sich deutlich von niedermolekularen PFAS wie PFOA oder PFOS, die im Fokus der Trinkwasser- und Umweltregulierung stehen.
Bei der Herstellung von PTFE wurden in der Vergangenheit PFOA und ähnliche PFAS als Polymerisationshilfsmittel eingesetzt. Diese Stoffe sind heute in der EU weitgehend verboten. Moderne Herstellungsverfahren verzichten auf PFOA und nutzen entweder alternative fluorierte Hilfsstoffe oder andere Prozesschemikalien. Unabhängig davon gilt: Das Endprodukt PTFE selbst bleibt aufgrund seiner chemischen Struktur formal ein PFAS, auch wenn es sich toxikologisch anders verhält als viele andere Vertreter dieser Stoffgruppe.
Im Zuge der europäischen Diskussion um eine weitreichende PFAS-Regulierung stehen auch Fluorpolymere wie PTFE im Fokus. Gleichzeitig wird anerkannt, dass sie sich in Eigenschaften, Risiken und Anwendungen deutlich von anderen PFAS unterscheiden. Entsprechend werden Ausnahmen, Übergangsfristen und anwendungsspezifische Bewertungen diskutiert. Bei sachgemäßer Anwendung gilt PTFE als chemisch inert und gesundheitlich unbedenklich. Kritisch wird das Material erst bei starker Überhitzung (oberhalb von ca. 360 °C), bei der Zersetzungsprodukte freigesetzt werden können.
Die zentrale Herausforderung liegt daher weniger in der Nutzung, sondern in der:
Hier geht es zu unseren Lösungen zur PFAS-Entfernung.