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      „Seit nunmehr 19 Jahren verlassen wir uns auf die Anlagentechnik von Herco und können die Zuverlässigkeit der Anlagentechnik sowie des Herco Service bezeugen…“

      Ein Mann in einem schwarzen T-Shirt lächelt dezent in die Kamera, inspiriert vom Hercowater-Erfahrungsbericht.

      Christian Kalbrunner
      Nierenzentrum Heidelberg (Leiter Haustechnik und Energiemanagement)

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Teflon und PFAS

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Ist in Teflon PFAS enthalten?

Teflon besteht aus PTFE, welches zur Gruppe der PFAS gehört. Grundsätzlich ist die Unterscheidung zwischen dem eingetragenen Markennamen, dem Material und der chemischen Stoffgruppe wichtig.

Chemische Einordnung

Teflon ist ein Markenname der Firma Chemours (ehemals DuPont). Das dahinterstehende Material ist der Kunststoff PTFE (Polytetrafluorethylen).  

Chemisch gehört PTFE zur Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS). Innerhalb dieser Stofffamilie nehmen Fluorpolymere jedoch eine Sonderstellung ein. Sie sind hochmolekular, wasserunlöslich und chemisch äußerst stabil. Damit unterscheiden sie sich deutlich von niedermolekularen PFAS wie PFOA oder PFOS, die im Fokus der Trinkwasser- und Umweltregulierung stehen.

Herstellung und eingesetzte Hilfsstoffe

Bei der Herstellung von PTFE wurden in der Vergangenheit PFOA und ähnliche PFAS als Polymerisationshilfsmittel eingesetzt. Diese Stoffe sind heute in der EU weitgehend verboten. Moderne Herstellungsverfahren verzichten auf PFOA und nutzen entweder alternative fluorierte Hilfsstoffe oder andere Prozesschemikalien. Unabhängig davon gilt: Das Endprodukt PTFE selbst bleibt aufgrund seiner chemischen Struktur formal ein PFAS, auch wenn es sich toxikologisch anders verhält als viele andere Vertreter dieser Stoffgruppe.

Regulatorischer und technischer Status (Stand 2026)

Im Zuge der europäischen Diskussion um eine weitreichende PFAS-Regulierung stehen auch Fluorpolymere wie PTFE im Fokus. Gleichzeitig wird anerkannt, dass sie sich in Eigenschaften, Risiken und Anwendungen deutlich von anderen PFAS unterscheiden. Entsprechend werden Ausnahmen, Übergangsfristen und anwendungsspezifische Bewertungen diskutiert. Bei sachgemäßer Anwendung gilt PTFE als chemisch inert und gesundheitlich unbedenklich. Kritisch wird das Material erst bei starker Überhitzung (oberhalb von ca. 360 °C), bei der Zersetzungsprodukte freigesetzt werden können.

Die zentrale Herausforderung liegt daher weniger in der Nutzung, sondern in der:

  • Umweltbelastung während der Herstellung,
  • Extreme Persistenz und
  • Entsorgung fluorierter Polymere.

Hier geht es zu unseren Lösungen zur PFAS-Entfernung.

 

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