Kurz gesagt sind PFAS der technische Begriff, Perfluorverbindungen die chemisch stabilste Form und Ewigkeitschemikalie (auf Englisch Forever Chemical) eine treffende Beschreibung für ihre mangelnde Abbaubarkeit. Die Begriffe beschreiben eine Gruppe von synthetisch hergestellten chemischen Verbindungen, die aufgrund ihrer extremen Beständigkeit und Vielseitigkeit in der Industrie verbreitet sind, jedoch erhebliche ökologische und gesundheitliche Risiken bergen.
Dies ist der wissenschaftliche Oberbegriff für eine Stoffgruppe von geschätzt über 10000 verschiedenen Verbindungen. Diese bestehen aus Kohlenstoffketten, bei denen die Wasserstoffatome teilweise oder vollständig durch Fluoratome ersetzt wurden. Eine zentrale Eigenschaft ist, dass PFAS gleichzeitig wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie thermisch und chemisch stabil sind.
Diese Verbindung ist eine spezifische Untergruppe innerhalb der PFAS. Bei perfluorierten Verbindungen sind alle verfügbaren Bindungsstellen der Kohlenstoffkette mit Fluor besetzt. Die Stoffe (wie z. B. PFOA oder PFOS) gelten als besonders stabil und sind oft die Endprodukte, in die andere PFAS-Verbindungen in der Umwelt zerfallen.
Dabei handelt es sich um eine metaphorische Bezeichnung, die den zentralen Problempunkt dieser Stoffe verdeutlicht. Die Kohlenstoff-Fluor-Bindung gehört zu den stärksten Bindungen in der organischen Chemie. Sie sind besonders dauerhaft. In der Natur gibt es keinen natürlichen Prozess (Licht, Bakterien, Wasser), der diese Bindung effizient aufbrechen kann. Einmal in die Umwelt gelangt, verbleiben sie dort über Jahrzehnte oder Jahrhunderte und reichern sich in der Nahrungskette an.
Seit dem 12. Januar 2026 gelten EU-weit neue, strenge Grenzwerte für Trinkwasser (0,1 µg/L für die Summe von 20 relevanten PFAS). Zudem treten ab Oktober 2026 weitreichende Verwendungsverbote für PFAS in Textilien, Lebensmittelverpackungen und Kosmetika in Kraft, um den weiteren Eintrag in die Umwelt zu stoppen.