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Wasseraufbereitungsanlagen Made in Germany
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      „Seit nunmehr 19 Jahren verlassen wir uns auf die Anlagentechnik von Herco und können die Zuverlässigkeit der Anlagentechnik sowie des Herco Service bezeugen…“

      Ein Mann in einem schwarzen T-Shirt lächelt dezent in die Kamera, inspiriert vom Hercowater-Erfahrungsbericht.

      Christian Kalbrunner
      Nierenzentrum Heidelberg (Leiter Haustechnik und Energiemanagement)

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Was verbirgt sich hinter AFFF?

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AFFF und die Entfernung von PFAS aus dem Wasser

AFFF (Aqueous Film Forming Foam) spielt eine zentrale Rolle im Kontext der PFAS-Belastung von Wasserressourcen. Diese fluorhaltigen Löschschäume wurden über Jahrzehnte hinweg insbesondere auf Flughäfen, Militärstandorten sowie bei Industrie- und Großbränden eingesetzt. Infolge dieser Anwendungen zählen einige dieser Standorte heute zu den relevantesten Hotspots für PFAS-Belastungen in Boden und Grundwasser. Hier treten PFAS-Konzentrationen häufig in deutlich erhöhten Bereichen auf, die spezifisch ausgelegte und leistungsfähige Wasseraufbereitungskonzepte erfordern.

 

Herausforderungen bei der PFAS-Entfernung bei AFFF-belastetem Wasser

Die besondere Herausforderung bei AFFF liegt in der chemischen Komplexität der enthaltenen Stoffe. Neben bekannten PFAS wie PFOS oder PFOA enthalten viele AFFF-Formulierungen ein Gemisch aus fluorierten Tensiden und sogenannten Vorläuferverbindungen (Precursors). Diese Precursors sind analytisch teilweise schwer erfassbar, können sich jedoch in der Umwelt oder während biologischer Prozesse in hochpersistente PFAS umwandeln. Wasseraufbereitungskonzepte müssen nicht nur auf einzelne Zielsubstanzen, sondern auf breite Stoffgruppen und variable Zusammensetzungen ausgelegt sein.

 

Technische Anforderungen an die Filtration

Aufgrund der hohen Tensidkonzentrationen in AFFF-belastetem Wasser stoßen Standardverfahren oft an ihre Grenzen:

  • Aktivkohle (GAC): Bewährt für langkettige PFAS, jedoch mit verkürzten Standzeiten bei hohen Belastungen. Regelmäßiger Austausch und sorgfältiges Monitoring sind erforderlich.
  • Ionenaustauscher (IX): Besonders effektiv für kurz- und mittelkettige PFAS. Höhere Investitionskosten, dafür oft bessere Abscheideleistung bei komplexen AFFF-Belastungen.
  • Schaumfraktionierung: Nutzt die oberflächenaktive Eigenschaft von PFAS, um diese gezielt aus dem Wasser abzutrennen. Häufig sinnvoll als Vorschalt- oder Ergänzungsverfahren zur Reduktion der Gesamtbelastung.

In der Praxis haben sich mehrstufige, kombinierte Aufbereitungskonzepte als besonders robust und nachhaltig erwiesen.

Hier geht es zu unseren Lösungen zur PFAS-Entfernung.

 

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